Gezogene Feldhäcksler nach Kultur, Vorsatz, Traktoranforderungen, Einzug, Häckselorgan und Auswurf vergleichen. Kompatibilität und Gutfluss prüfen.
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Pro Seite
Wie lassen sich Angebote vergleichen?
Ein gezogener Feldhäcksler führt denselben Grundprozess wie ein Selbstfahrer aus, doch Leistung und Bedienung hängen vom Traktor und der Wagenkombination ab. Zuerst klären, ob Grasschwade aufgenommen oder Mais geerntet werden, welche Schnittlänge benötigt wird und wohin das Häckselgut gelangen soll.
Was entscheidet tatsächlich über die Auswahl?
Pick-up oder Maisvorsatz, Aufnahmebreite und Antrieb bestimmen. Danach Leistungsbedarf, Zapfwellendrehzahl und -profil, Anhängung, Hydraulik, Elektrik und Steuergerät mit dem Traktor abgleichen. Eine Leistungsangabe ohne Bezug auf Erntegut und Ausführung bestätigt keinen gleichmäßigen Gutfluss.
Einzugswalzen, Fremdkörperschutz, Häckseltrommel oder Wurfrad, Messerzahl und -zustand, Gegenschneide sowie Schnittlängenverstellung vergleichen. Drehbereich des Auswurfturms und Klappensteuerung müssen zu Wagen und Übergabeseite passen. Transportstellung, Straßenbreite und Sicht auf das Gespann ebenfalls prüfen.
Wie prüft man eine Gebrauchtmaschine?
An der abgekoppelten und gesicherten Maschine Pick-up oder Vorsatz, Einzug, Messer, Gegenschneide, Gehäuse, Wurfschaufeln, Lager und Getriebe untersuchen. Spiel, Risse, durchgescheuerte Gutkanäle oder Reparaturen an rotierenden Teilen verlangen besondere Vorsicht. Gelenkwelle mit Schutz, Schläuche, Zylinder, Zugdeichsel, Räder und Steuerung kontrollieren.
Was sollte der Verkäufer angeben?
Genaue Ausführung, Baujahr, Seriennummer, Anleitung, Leistungs- und Zapfwellenbedarf, Gewicht, Vorsätze und Lieferumfang anfordern. Zeitpunkt des Messer- und Gegenschneidenwechsels, Antriebsreparaturen, bisherige Kulturen und Vorführmöglichkeit klären. Gelenkwelle, Schläuche, Bediengerät und Auswurfteile müssen im Angebot ausdrücklich genannt sein.