Vergleichen Sie Reifen nach Einsatz, Größe, Bauart, Indizes und tatsächlichem Zustand. Die verbleibende Profiltiefe ist nur ein Prüfkriterium.
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Pro Seite
Wie sollten Angebote verglichen werden?
Reifen für Lader, Traktor, Stapler, Anhänger und Lkw arbeiten mit anderen Lasten, Geschwindigkeiten, Böden und Wärmezyklen. Die Seitenwandkennzeichnung nennt Abmessungen, Radial- oder Diagonalbauweise, Last- und Geschwindigkeitsindex, Profilklasse, Schlauchausführung und passende Felge. Ähnliche Nennmaße bedeuten nicht denselben Einsatz.
Wie lässt sich die Kompatibilität bestätigen?
Passen Sie Reifen an maximale Radlast, Geschwindigkeit, Zykluslänge und Untergrund an. Erdbewegungsreifen brauchen geeignete Profil- und Mischungsklassen, Agrarreifen müssen Traktion und Bodendruck ausgleichen, Stapler nutzen Luft-, Superelastik- oder Vollreifen. Bei Antriebsachsen ist der Abrollumfang innerhalb der Herstellervorgabe zu halten.
Was sollte vor dem Kauf verglichen werden?
Bewerten Sie Gebrauchtreifen anhand Datumscode, Profiltiefe an mehreren Stellen, gleichmäßigem Abrieb und Reparaturzahl. Kontrollieren Sie Seitenwand, Wulst und Innenseite auf Risse, Beulen, freiliegende Karkasse, Überhitzung und Schulterflicken. Nicht jeder Schaden eines OTR-Reifens darf sicher repariert werden.
Wie lässt sich ein gebrauchtes oder aufgearbeitetes Teil prüfen?
Fragen Sie nach Spendermaschine und Radposition, Untergrund, typischer Last, Druck und Ausbaugrund. Ein nach Schnitt ausgebauter Reifen hat ein anderes Risiko als ein gleichmäßig verschlissener. Bei Paaren und Sätzen müssen Umfang und Restprofil zueinander passen.
Welche Angaben sollte der Verkäufer liefern?
Verlangen Sie vollständige Seitenwandbezeichnung, Hersteller, Profilmodell, Datum, Indizes, TL/TT-Ausführung, Restprofil, Reparaturen und Innenfotos. Klären Sie Felge, Schlauch, Wulstband, Transport und eine Besichtigung vor der Montage.