Lagerregale auf Ladeeinheit, Tragfähigkeit, Gebäude und Bediengerät abstimmen. Ein Gebrauchtbestand benötigt Unterlagen, Inventur und konstruktive Bewertung.
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Lagerregale: Wie lassen sich Angebote vergleichen?
Paletten-, Fachboden-, Kragarm-, Durchlauf- und Verschieberegale lösen verschiedene Aufgaben. Anzahl von Stützen und Traversen bestimmt keine Tragfähigkeit; Konfiguration, Verankerung, Aussteifung, Lastschilder und Boden bilden ein System.
Was beeinflusst die Auswahl wirklich?
Last: Palette, Behälter, Langgut oder Karton, Gewicht und Auflage; Geometrie: Höhe, Feldbreite, Rahmentiefe, Ebenen und Freiräume; Tragfähigkeit: Fach-, Traversenpaar- und Feldlast der Ausführung; Gebäude: Boden, Anker, Fugen, Installationen, Brandschutz und Fluchtwege; Bedienung: Fahrzeug, Ast, Anfahrschutz, Gitter, Anschläge und Kommissionierung
Ein Vergleich ist erst nach Definition von Ladeeinheit, Materialflussprofil und Schnittstellen sinnvoll. Der Nenndurchsatz eines Moduls ist nicht die Leistung der gesamten Anlage.
Wie lässt sich ein Gebrauchtangebot prüfen?
Ein Gebrauchtregal in Rahmen, Traversen, Verbände, Fußplatten, Anker, Sicherungen und Schutz zerlegen. Kennzeichnungen mit Zeichnungen und Lastschildern abgleichen. Auf bleibende Verformung, gerissene Nähte, fehlende Aussteifungen oder Sicherungen, Korrosion und geweitete Löcher achten. Umsetzung in ein anderes Layout oder auf einen anderen Boden erfordert eine neue Auslegungsprüfung statt Montage nach Augenmaß.
Welche Angaben sollte der Verkäufer liefern?
Hersteller und System, Baujahr, Bestandszeichnung, Berechnung oder bestätigte Lasten, Schilder, Montageanleitung, Inspektionsberichte und Reparaturhistorie anfordern. Stückliste und Profile aller Komponenten, Verankerung, Schutzstatus und Verantwortlichen für Prüfung von neuem Layout und Boden verlangen.