Rundholz-Sattelauflieger nach Massen, Achsen, Ladelänge, Rahmen, Rungen, Ladungssicherung und Kompatibilität mit der Zugmaschine vergleichen.
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Pro Seite
Wie wird ein gebrauchter Rundholz-Sattelauflieger ausgewählt?
Ein Rundholz-Sattelauflieger muss zu Sortimentlängen, Zugmaschine und zulässigen Massen passen. Geringes Leergewicht kann die Nutzlast erhöhen, ersetzt aber nicht die Beurteilung von Rahmen, Achsen, Rungen und Sicherung. Plattform- und Langholzkonfigurationen dienen unterschiedlichen Aufgaben.
Was ist wirklich zu vergleichen?
Massen und Geometrie: Leergewicht, zulässige Masse und Lasten, Königszapfenposition, Länge und Höhe den Unterlagen entnehmen. Lastverteilung für die tatsächlichen Holzlängen prüfen.
Rahmen und Rungen: Rahmenprofile, Zahl und Verstellung der Rungen, Stirnwand, Taschen, Verriegelungen und Überlastspuren untersuchen. Rungen und Taschen müssen als passendes System erkennbar sein.
Achsen und Bremsen: Achszahl und -abstand, Federung, Lift- oder Lenkachse, Reifen, EBS/ABS und Bremszustand vergleichen. Anschlüsse zur Zugmaschine bestätigen.
Ladungssicherung: Anzahl und Lage von Gurten/Ketten, Anschlagpunkten und Spannern klären. Automatische Systeme funktional prüfen.
Wie lässt sich ein Gebrauchtangebot prüfen?
Rahmen von unten reinigen und besonders an Sattelplatte, Achsen, Rungentaschen und Reparaturen prüfen. Königszapfen, Platte, Stützen, Luft- und Elektrikanlage, Bälge, Dämpfer, Naben, Reifen und Bremsen kontrollieren. Auf Verzug, ungleichmäßigen Reifenabrieb und Korrosion achten. Jeder Spanner und Anschlagpunkt muss funktionieren und rissfrei sein. Bremsprüfung und EBS-Diagnose gehören in Fachhände.
Diese Angaben beim Verkäufer anfordern
FIN, Baujahr, dokumentierte Massen und Lasten, Achs- und Bremsdaten, Ladelänge sowie Modelle von Rungen, Spannern und gegebenenfalls Lenkachse anfordern. Prüfverlauf, Rahmen- und Achsreparaturen, Bremsentausch, Reifen sowie Lieferumfang mit Rungen, Gurten/Ketten, Kästen und Reserverad klären.